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Monetarisierung

Der wirtschaftliche Begriff Monetarisierung (wörtlich: "zu Geld machen"), beschreibt alle Aktionen, zu denen ein entsprechender Wert zugeordent wird. Dieser Wert steht in Relation zu einer Sache, die dadurch in einem gegenwärtigen Geldwert gemessen werden kann.

Unter dem Begriff versteht man auch das Vorhaben, mit Leistungen oder Produkten, die bisher keiner Vergütung unterlagen, Geld zu verdienen. Allgemein wird unter Monetarisierung ein Vorgang bezeichnet, der mit Hilfe einer materiellen oder immateriellen Sache zu einem finanziellen Nutzen führt.


Monetarisierung bei Youtube

Bei Youtube besteht die Möglichkeit durch das Einblenden von Werbung in Form von Text, Weblinks, Werbespots oder Grafiken an den dabei entstehenden Gewinnen beteiligt zu werden. Die Werbung wird vor oder während dem Abspielen eines Videos angezeigt. Die Höhe der Vergütung ist unter anderem von den Aufrufen und der Anzeigedauer eines Werbespots abhängig. 75 Prozent der Anzeigen bei Youtube, die innerhalb des Streams erscheinen, können übersprungen werden. [1]

Monetarisierung mit Feiyr

Betreibt man den Musik Vertrieb mit Feiyr, so können die Tracks zu Youtube übertragen und mit Werbung hinterlegt werden. Um die Monetarisierung zu starten wird der Youtube-Kanal bei Feiyr und dem Content ID Programm angemeldet. Voraussetzung für die Monetarisierung bei Youtube mit Feiyr ist der Besitz der erforderlichen Urheberrechte an den digitalen Inhalten.

Kriterien

Damit Videos monetarisiert werden können, müssen sie folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:

  • Die Inhalte sind für Werbetreibende geeignet
  • Die Inhalte selbst erstellt oder verfügst über die erforderlichen Rechte zur kommerziellen Nutzung.
  • Es können Belege vorgezeigt werden, die die kommerziellen Rechte zur Nutzung aller Audio- und Videoinhalte zusprechen.
  • Dein Content stimmt mit den Nutzungsbedingungen und Nutzungsbedingungen von YouTube überein.

Beispiele für potenziell monetarisierbare Inhalte

  • Du hast deine Katze gefilmt und das Video nicht mit Musik hinterlegt.
  • Dein Video enthält lizenzgebührenfreie Musik und du kannst anhand eines direkten Links zu den Bedingungen belegen, dass du die Rechte zur kommerziellen Nutzung besitzt.
  • Dein Freund hat Content für dein Video erstellt und erklärt schriftlich, dass du zu dessen kommerzieller Nutzung berechtigt bist.
  • Du hast selbst Musik komponiert und stehst nicht bei einem Label unter Vertrag.

Beispiele für Inhalte, die NICHT für die Monetarisierung in Betracht kommen

  • Dein Video enthält Musik, die du auf iTunes gekauft hast, oder Content, den du aus dem Fernsehen aufgenommen hast.
  • Du hast Content zusammengeschnitten, der von Dritten erstellt wurde.
  • Dein Video enthält Gewalt- und/oder Nacktszenen, mit denen du schockieren und Empörung auslösen möchtest.


Bitte beachte, dass die oben genannte Aufzählung lediglich Informationszwecken dient und keinen Rechtsberatung darstellt. Für eine solche Rechtsberatung solltest du dich an einen Anwalt oder Rechtsbeistand wenden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistiken bei Youtube.